Unternehmen

Herbert Allmächtig

Adidas Der Sportkonzern ist stark auf Vorstandschef Hainer zugeschnitten. Geht das auf Dauer gut?

Team Hai­ner: Der Adi­das-Chef mag den ein­heit­li­chen Auf­tritt - wie Ben Stil­ler in den „Roy­al Te­nen­baums“

Sei­nen Ter­min­plan hat Her­bert Hai­ner gna­den­los auf Ef­fi­zi­enz ge­trimmt. Auf sei­ner jüngs­ten Ame­ri­ka-Rei­se Mit­te Ok­to­ber ver­flog der Adi­das-Chef in­ner­halb ei­ner Wo­che etwa 17 000 Ki­lo­me­ter. Hai­ner be­such­te vier Stand­or­te, in­te­grier­te zwei Sport­mar­ken - und ver­ab­schie­de­te ei­nen lang­jäh­ri­gen Top­ma­na­ger.

An ei­nem Sonn­tag­abend traf er Uli Be­cker, den Nord­ame­ri­ka-Chef der Toch­ter­mar­ke Ree­bok, zum Din­ner in Bos­ton. Ei­nen hal­ben Tag spä­ter tra­ten bei­de Ma­na­ger ge­mein­sam vor die Ree­bok-Be­leg­schaft im nahe ge­le­ge­nen Can­ton - und ver­kün­de­ten Be­ckers Rück­zug. Ree­bok und Adi­das sol­len künf­tig un­ter eine ein­heit­li­che Füh­rung ge­stellt wer­den.

Be­cker, ehe­mals aus­sichts­rei­cher Kan­di­dat für die Hai­ner-Nach­fol­ge, muss für die lang­fris­ti­ge Schwä­che der US-Toch­ter bü­ßen. Der Aus­ge­mus­ter­te be­tont, man habe sich freund­schaft­lich ge­trennt. „Her­bert ver­folgt nur ein In­ter­es­se“, sagt Be­cker, „und zwar, dass Ree­bok er­folg­reich ist.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.