Unternehmen

„Wir brauchen mehr Expertise“

Wirtschaftsprüfer PwC-Weltchef Dennis Nally will die Beratungsfirma Booz kaufen. Hier sagt er, warum es ohne Consultants nicht mehr geht.

14. Ok­to­ber, Frank­furt, Fried­rich-Ebert-An­la­ge 35-37. Den­nis Nal­ly, die glo­ba­le Num­mer eins der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft Pri­ce­wa­ter­hous­e­Co­o­pers (PwC), be­tritt den Kon­fe­renz­raum im 49. Stock der deut­schen PwC-Zen­tra­le. Der Mann ver­fügt über ei­nen fes­ten Hän­de­druck und ein brei­tes Kreuz. In knapp 14 Ta­gen wird Nal­ly die Über­nah­me der Stra­te­gie­be­ra­tung Booz & Com­pa­ny be­kannt ge­ben. Dass er über den Kauf ei­ner Con­sul­ting­fir­ma nach­denkt, ist kein Ge­heim­nis mehr, seit er im Früh­som­mer den Part­nern von Ro­land Ber­ger ein Über­nah­me­an­ge­bot un­ter­brei­tet hat. In den fol­gen­den 60 Mi­nu­ten geht es des­halb vor al­lem um die Fra­ge, was der Aus­bau des Be­ra­tungs­ge­schäfts für die Neu­tra­li­tät und Un­ab­hän­gig­keit so­wie die Qua­li­tät der Ar­beit der Wirt­schafts­prü­fer (WP) be­deu­tet.

Mr Nal­ly, im ver­gan­ge­nen Jahr hat Sie die Kon­kur­renz von De­loit­te als glo­ba­le Num­mer eins der Wirt­schafts­prü­fungs­fir­men ab­ge­löst. Wie wol­len Sie die Füh­rungs­po­si­ti­on zu­rück­ho­len?

_____ Nal­ly Wir sind be­reits heu­te Num­mer eins, was un­se­re Wirt­schafts­prü­fungs- und Steu­er­be­ra­tungs­leis­tung an­geht. Für das Con­sul­ting­ge­schäft gilt das noch nicht, aber das wer­den wir aus­bau­en. Um ehr­lich zu sein: Grö­ße ist nicht der ent­schei­den­de Punkt un­se­rer Stra­te­gie.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.