Buch des Monats

Nesthacker

Twitter Wie es in den Gründerjahren wirklich zuging.

_____ In­halt Als Twit­ter An­fang No­vem­ber an der Bör­se de­bü­tier­te, gab es eine be­mer­kens­wer­te Sze­ne auf dem Par­kett. Die Twit­ter-Grün­der po­sier­ten ein­träch­tig für die Fo­to­gra­fen, freund­lich lä­chelnd, die Arme kum­pel­haft um­ein­an­der ge­legt. Jack Dor­sey, Biz Sto­ne und Evan Wil­li­ams ver­eint.

Das moch­te so gar nicht pas­sen zu dem Buch, das zeit­gleich auf den Markt kam. Auf 335 Sei­ten er­zählt Nick Bil­ton, Ko­lum­nist der „New York Times“, eine Ge­schich­te, über die die Tech-Sze­ne der­zeit min­des­tens so viel spricht wie über Twit­ters Kurs­an­stieg. „Eine wah­re Ge­schich­te von Geld, Macht, Freund­schaft und Ver­rat“ heißt der Ti­tel.

Schon nach dem Ein­stieg möch­te man das Buch gar nicht mehr aus der Hand le­gen. Bil­ton räumt auf mit der blu­mi­gen Grün­der­ge­schich­te. Er be­schreibt, wie Evan Wil­li­ams in den schwar­zen Pa­pier­korb sei­nes Bü­ros kotzt, weil ihn der Ver­wal­tungs­rat ge­ra­de als Chef ge­feu­ert hat. Blu­mig ist nur noch der Blog­post über das tol­le Wachs­tum Twit­ters und die Ver­kün­dung, dass Wil­li­ams auf ei­ge­nen Wunsch zu­rück­tre­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.