Spezial

Nicht mal Fliegen ist schöner

Rolls-Royce Das Fahrgefühl in den kolossalen Karossen ist so einzigartig wie ihr Prestige. Wie es die Traditionsmarke geschafft hat, die Luxusmärkte zurückzuerobern.

Hand­ar­beit: Die po­lier­ten Holz­tei­le im Cock­pit be­ste­hen aus bis zu 54 La­gen

Ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber er­leb­te das Vier­tel am öst­li­chen Wie­ner Ring ein un­ge­wöhn­li­ches Schau­spiel: Für die Prä­sen­ta­ti­on des neu­en Wraith-Mo­dells stan­den all­mor­gend­lich rund 20 Rolls-Roy­ce-Coupés in schim­mern­den Hoch­glanz­la­cken auf­ge­reiht vor dem Ho­tel „Pa­lais Co­burg“.

Am drit­ten Mor­gen schlen­der­te ein de­zent frei­zeit­lich ge­klei­de­ter Pas­sant ins Foy­er und er­kun­dig­te sich in ost­asia­tisch ge­färb­tem Eng­lisch bei den dort ver­sam­mel­ten Rolls-Roy­ce-Mit­ar­bei­tern nach den at­trak­ti­ven Au­tos drau­ßen auf dem Park­platz: Ob dies das neue Mo­dell sei, von dem er schon so viel ge­hört habe? Ob es das jetzt zu kau­fen gebe? Aha, schön. Ob man denn ein Ver­trags­for­mu­lar für ihn zur Hand habe? Er wol­le das Auto gleich jetzt und hier be­stel­len.

Dem Mann konn­te ge­hol­fen wer­den. Die Of­fi­zi­el­len von Rolls-Roy­ce wi­ckeln sol­che Spon­tan­käu­fe längst rou­ti­niert ab. Ihre Au­tos, noch vor we­ni­gen Jah­ren als an­ti­quier­te Protz­mo­bi­le, als vier­räd­ri­ge Di­no­sau­ri­er aus der Ära früh­ka­pi­ta­lis­ti­scher Groß­manns­sucht ver­schmäht, sind wie­der be­gehrt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2013.