Namen und Nachrichten

Das ewige Talent

Friedrich Merz Die Karriere des einstigen CDU-Stars als Wirtschaftsanwalt geht zu Ende.

_____ Es ist schon eine Wei­le her, da ha­ben sie im­mer sei­nen Na­men ge­ru­fen, wenn der Wirt­schafts­flü­gel der CDU ei­nen star­ken Mann im Ab­nut­zungs­kampf mit An­ge­la Mer­kel (59) such­te. Fried­rich Merz (58), von der spä­te­ren Kanz­le­rin aus dem Amt des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den und dem Par­tei­e­sta­blish­ment ge­drängt, mag es ge­nos­sen ha­ben. Aber die Rufe sind mit den Jah­ren sel­te­ner ge­wor­den, und so hat er sich eben auf sei­ne zwei­te Kar­rie­re als Wirt­schafts­an­walt kon­zen­triert. Die war mit Ho­no­ra­ren von um die zwei Mil­lio­nen Euro im Jahr schließ­lich auch deut­lich lu­kra­ti­ver als der Kno­chen­job im Po­lit­busi­ness.

Doch nun geht die Ge­schich­te vom wirt­schafts­li­be­ra­len Hoff­nungs­trä­ger, der aus­zog, die Welt der Wirt­schaft zu er­obern, ih­rem Ende ent­ge­gen.

Seit Mit­te Fe­bru­ar fir­miert Merz nicht mehr als Equi­ty-Part­ner, son­dern nur noch als Se­ni­or Coun­sel der Kanz­lei May­er Brown, ein Sta­tus, der ei­gent­lich ver­dien­ten Part­nern vor­be­hal­ten ist, die aus Al­ters­grün­den kür­zer­tre­ten wol­len. Da­mit dürf­ten für Merz die Zei­ten ho­her Ge­winn­aus­schüt­tun­gen und Tan­tie­men vor­über sein, Se­ni­or Coun­sel rech­nen für ge­wöhn­lich auf Stun­den­ba­sis ab.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2014.