Einsteigerin

Dorothee Blessing

Auf Schleichfahrt.

Eine Frau, 46 Jah­re alt, die sich mit Geld aus­kennt und den Be­find­lich­kei­ten in deut­schen Vor­stän­den: Für Do­ro­thee Bles­sing sind die Zei­ten wie ge­malt. Also ver­band die Gold­man-Sachs-Part­ne­rin (und Ehe­frau von Com­merz­bank-Pri­mus Mar­tin Bles­sing; 50) ih­ren Aus­stieg bei der In­vest­ment­bank 2013 mit der Er­war­tung, schon bald als Vor­stand ei­nes gro­ßen deut­schen Kon­zerns wie­der in das Ge­sche­hen ein­zu­stei­gen.

Doch die Din­ge lie­gen kom­pli­zier­ter. Beim Me­di­en­mul­ti Ber­tels­mann wähn­te sich Bles­sing als Fa­vo­ri­tin, am Ende aber ließ Ma­tri­ar­chin Liz Mohn (72) Ju­dith Hart­mann (44) zur neu­en Fi­nanz­che­fin kü­ren. In Bles­sing steck­te ihr wohl zu viel In­vest­ment­ban­king. Bit­ter war auch der Ab­wehr­re­flex, der die Ver­ant­wort­li­chen des Darm­städ­ter Phar­ma- und Che­mie­kon­zerns Merck be­fiel, als sie jüngst das Fi­nanz­res­sort neu be­setz­ten. Die küh­le Blon­de, mut­maß­ten sie, ver­ste­he zu we­nig von Mit­ar­bei­ter­füh­rung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.