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Atlantik-Brücke

René Obermann Der Ex-Telekom-Chef will beim US-Finanzinvestor General Atlantic anheuern.

In War­te­po­si­ti­on: Ober­mann im März 2014 beim Fo­to­ter­min in Ut­recht

_____ Start-ups, Si­li­con Val­ley, schnel­le Tech­no­lo­gi­en - es wa­ren zu­letzt sol­che The­men, bei de­nen René Ober­mann (51) als Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­schen Te­le­kom noch rich­tig auf­dre­hen konn­te, man­che sa­gen gar, zu träu­men be­gann. Jah­re­lang hat­te er dar­an ge­ar­bei­tet, die Te­le­kom in eine Art di­gi­ta­len Su­per­ki­osk zu ver­wan­deln, Be­tei­li­gun­gen wie Scou­t24 an­ge­häuft, zeit­wei­se An­tei­le bei Me­di­en­kon­zer­nen wie Bur­da an­ge­strebt. Es kam an­ders.

Die Be­har­rungs­kul­tur beim ehe­ma­li­gen Staats­mo­no­po­lis­ten konn­te Ober­mann nicht bre­chen, er be­en­de­te sei­ne Kar­rie­re als Dax-Chef in Bonn vor­zei­tig. Sein Nach­fol­ger Ti­mo­theus Hött­ges (51) stampft jetzt al­les Di­gi­ta­le wie­der ein. Hött­ges kon­zen­triert sich lie­ber auf das hand­fes­te­re Ge­schäft mit den schnel­len Net­zen, dar­auf hat­te Ober­mann nur we­nig Lust, ge­stand er mal im en­ge­ren Kreis.

Bald kann Ober­mann, der­zeit noch CEO beim nie­der­län­di­schen Ka­bel­netz­be­trei­ber Zig­go, sei­ne Am­bi­tio­nen in der di­gi­ta­len Sze­ne an an­de­rer Stel­le aus­le­ben. Der Mann ist auf dem Sprung in die Fi­nanz­in­ves­to­ren­bran­che; Ge­sprä­che mit der US-Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Ge­ne­ral At­lan­tic sind auf gu­tem Weg.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.