In Berlin

Gabriels Resterampe

Steinkohle Das Konzept einer Kraftwerks-AG nimmt Gestalt an. Auch hier soll der Staat helfen.

_____ Der sie­dend hei­ßen De­bat­te ging SPD-Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­bri­el (54) zu­nächst aus dem Weg. Be­rich­te, wo­nach der Bund die Mil­li­ar­den­ri­si­ken für die Still­le­gung der hei­mi­schen Atom­mei­ler über­neh­men soll, ließ er weit­ge­hend un­kom­men­tiert. Em­pö­rung (viel) und Zu­stim­mung (we­nig) trat er an an­de­re ab, wie Bär­bel Höhn (62; Grü­ne), Vol­ker Bouf­fier (62; CDU) oder Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (62; SPD).

Die hef­ti­gen Aus­schlä­ge der po­li­ti­schen Gei­ger­zäh­ler ha­ben in­des ei­nen an­de­ren Vor­schlag in den Hin­ter­grund ge­drängt, der seit Mo­na­ten im Ga­bri­el-Mi­nis­te­ri­um zwi­schen­la­gert. Da­bei geht es um die so­ge­nann­te Stein­koh­leuni­on.

Er­fun­den hat sie Mi­cha­el Vas­si­lia­dis (50), der mäch­ti­ge Chef der IG BCE. Eine In­vest­ment­bank hat ihm im März ein ers­tes Grob­kon­zept er­stellt ("Über­le­gun­gen zum Auf­bau ei­ner deut­schen Stein­koh­leuni­on"). In der Ge­sell­schaft sol­len mög­lichst alle Stein­koh­le­kraft­wer­ke zu­sam­men­ge­fasst wer­den. Es geht um ein Vo­lu­men von rund 25 Gi­ga­watt, das ent­spricht etwa 30 Groß­an­la­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.