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Das Grummeln der Räte

Deutsche Bank Finanzvorstand Krause bekommt ein IT-Projekt nicht in den Griff. Das kostet ihn Bonus.

Nur fast ma­kel­los: Fi­nanz­vor­stand Ste­fan Krau­se

_____ Bis­lang konn­te sich Ste­fan Krau­se (51) her­aus­hal­ten aus den vie­len Schar­müt­zeln, mit de­nen die Deut­sche Bank kämpft. Ob Li­bor-Skan­dal, an­geb­li­che De­vi­sen­ma­ni­pu­la­tio­nen, Kirch: Stets hat­ten an­de­re im Vor­stand den Ärger.

Doch ma­kel­los ist die Bi­lanz des smar­ten Fi­nanz­vor­stands nicht. Im Auf­sichts­rat grum­melt es, weil Krau­se das ihm an­ver­trau­te IT-Pro­jekt „Stri­de“ nicht in den Griff be­kommt. Des­sen Ziel ist es, die Da­ten­kom­ple­xi­tät zu ver­rin­gern, etwa durch die Mi­gra­ti­on Tau­sen­der IT-Sys­te­me auf ei­ni­ge we­ni­ge.

Was un­se­xy klingt, ist das wich­tigs­te IT-Pro­jekt des Kon­zerns. Umso mehr, als die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank der­zeit die Bü­cher durch­flöht und Krau­ses Trup­pe Mil­lio­nen Da­ten auf Knopf­druck her­aus­rü­cken muss. Wenn das mal so ein­fach gin­ge. Tat­säch­lich, sa­gen In­si­der, müs­se das ver­lang­te Da­ten­ma­te­ri­al viel­fach ma­nu­ell auf­be­rei­tet wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.