Drahtzieher

Volle Kanne

Peter Harf Wie der Vertraute der Milliardärsfamilie Reimann ein globales Kaffeeimperium aufbaut.

Kauft suk­zes­si­ve Boh­nen und Kap­seln zu: Pe­ter Harf

_____ An Selbst­ver­trau­en man­gelt es Pe­ter Harf (68) wahr­lich nicht. In sei­nem Be­rufs­le­ben sei „noch nie et­was wirk­lich schief­ge­lau­fen - höchs­tens mal eine klei­ne­re Ak­qui­si­ti­on“, sagt der Geld­ver­meh­rer der In­dus­tri­el­len­fa­mi­lie Rei­mann.

In nur drei De­ka­den hat Harf die Rei­manns zu ei­ner der reichs­ten deut­schen Sip­pen ge­macht. Ihr ge­hö­ren un­ter an­de­rem we­sent­li­che Tei­le des Par­füm­spe­zia­lis­ten Coty, ein 11-Pro­zent-Pa­ket des Rei­ni­gungs- und Hy­gie­ne­kon­zerns Re­ckitt Ben­cki­ser - und in­zwi­schen drei Kaf­fee­rös­ter.

Ge­steu­ert wer­den die Rei­mann-Ak­ti­vi­tä­ten über die Fa­mi­li­en­hol­ding JAB, an de­ren Spit­ze Harf, Oli­vier Gou­det (49) und Bart Becht (57) ste­hen. Das Trio hat vor zwei Jah­ren ei­nen küh­nen Plan ent­wi­ckelt: Es will den in vie­le klei­ne An­bie­ter zer­split­ter­ten Kaf­fee­markt kon­so­li­die­ren und ein welt­um­span­nen­des Im­pe­ri­um mit Boh­nen und Kap­seln auf­bau­en. „Es ist un­ser Ziel, die glo­ba­le Num­mer zwei oder gar Num­mer eins zu wer­den,“ sagt der pro­mo­vier­te Öko­nom Harf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.