Namen und nachrichten

Raus Ohne Applaus

Tilo Berlin Nach verlorenem Prozess verkauft der schillernde Vermögensverwalter sein Lebenswerk.

Am­bi­tio­niert: Mi­cha­el Schramm, Chef des Bank­hau­ses von der Heydt, schnappt sich die Ver­mö­gens­ver­wal­tung Ber­lin & Co.

_____ Bis­lang wer­kel­te Mi­cha­el Schramm (45) im Ver­bor­ge­nen dar­an, die eben­so tra­di­ti­ons­rei­che wie klei­ne Mün­che­ner Pri­vat­bank von der Heydt auf Vor­der­mann zu brin­gen. Seit Ende 2013 ist der Kie­ler ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter bei dem In­sti­tut, das 1754 un­ter dem Na­men „Ge­brü­der Kers­ten“ in Wup­per­tal-El­ber­feld ge­grün­det wur­de; der An­ruf, an Bord zu kom­men, er­eil­te ihn wäh­rend ei­ner Kreuz­fahrt am Po­lar­kreis.

Das war nach sei­ner Zeit als Vor­stands­spre­cher bei Hauck & Auf­häu­ser. Der Frank­fur­ter No­bel­adres­se hat­te er mit sei­ner um­trie­bi­gen Art lau­fend neue Kun­den zu­ge­führt, bis er sich im Herbst 2012 mit Auf­sichts­rats­chef Wolf­gang Deml (68) über­warf und ging.

Jetzt aber, nach ei­nem gu­ten hal­ben Jahr als Chef bei von der Heydt, kann sich Schramm mit ei­nem Pau­ken­schlag zu­rück­mel­den: Er hat sich das Deutsch­land-Ge­schäft des an­ge­schla­ge­nen Ver­mö­gens­ver­wal­ters Ber­lin & Co. ge­schnappt und da­mit von der Heydts ver­wal­te­te Gel­der auf etwa zwei Mil­li­ar­den Euro mal eben ver­vier­facht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.