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Luftgefecht in Berlin

Lufthansa Der Burgfrieden mit Air Berlin ist aufgekündigt - aus Angst vor Großaktionär Etihad.

_____ Frucht­lo­ses Ge­plän­kel liegt ihm nicht. Der neue Luft­han­sa-Chef Cars­ten Sp­ohr (47) nutz­te sei­ne An­tritts­tour bei Po­li­ti­kern, um eine kla­re Bot­schaft los­zu­wer­den: Stoppt Eti­had! Sp­ohr warn­te in vie­len Ge­sprä­chen, die staat­lich ge­päp­pel­te Eti­had Air­ways aus Abu Dha­bi wol­le bei Air Ber­lin voll­ends die Macht über­neh­men - und da­mit in­ter­na­tio­na­les Recht aus­he­beln. Auf­ge­schreckt hat­ten Sp­ohr die durch­ge­si­cker­ten Plä­ne von Air Ber­lin, die Bör­se zu ver­las­sen und den An­teil Eti­hads von heu­te rund 30 auf dann knapp 50 Pro­zent auf­zu­sto­cken.

Sp­ohrs Of­fen­si­ve - schon Wo­chen vor dem of­fi­zi­el­len Amts­be­ginn An­fang Mai ge­star­tet - mar­kiert ei­nen Wen­de­punkt. Air Ber­lin ist für die Luft­han­sa nicht mehr nur ein Wett­be­wer­ber. Son­dern ak­tu­ell Geg­ner Num­mer eins.

Vor­bei die Zei­ten, als bei­de Air­lines fast fried­lich ne­ben­ein­an­der­leb­ten. Die Luft­han­sa mied of­fe­ne Schar­müt­zel. Ein be­re­chen­ba­rer Kon­kur­rent wie die Ber­li­ner, so die lang­jäh­ri­ge Li­nie in Frank­furt, ist al­le­mal an­ge­neh­mer als halb ver­rück­te Bil­lig­flie­ger aus Ir­land oder Bri­tan­ni­en. Gif­tig re­agier­te der Kra­nich nur, wenn Air Ber­lin sich in sei­ne Do­mä­nen vor­wag­te, etwa die Stre­cke Ham­burg-Frank­furt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.