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Im Schatten des Samurai

Telekom Konzernchef Timotheus Höttges macht sich bereit, das US-Geschäft an einen Japaner zu verkaufen.

_____ Wenn Te­le­kom-Vor­stands­chef Ti­mo­theus Hött­ges (51) im Au­gust beim jähr­li­chen Stra­te­gie-Up­date in Ber­lin vor sei­ne Auf­sichts­rä­te tritt, wird er in vie­ler­lei Hin­sicht Voll­zug mel­den kön­nen. Etwa bei der mar­gen­schwa­chen IT-Toch­ter T-Sys­tems: Die Re­struk­tu­rie­rung ist längst im Gang. Oder beim Pro­jekt Markt­füh­rer­schaft Eu­ro­pa: Die Num­mer-eins-Po­si­ti­on ist zu­rück­er­obert.

Seit Hött­ges im vo­ri­gen Som­mer in dem Ple­num erst­mals die Groß­stra­te­gie für sei­ne Zeit als CEO vor­trug, hat der ehe­ma­li­ge Fi­nanz­chef viel an­ge­packt. Er leg­te mit dem Vor­ha­ben, die Te­le­kom zum füh­ren­den An­bie­ter in Eu­ro­pa um­zu­bau­en, so­gar los, noch be­vor er im Ja­nu­ar of­fi­zi­ell sein neu­es Amt an­trat. Nur für die ewi­ge Pro­blem­zo­ne Ame­ri­ka fehlt auch dem um­trie­bi­gen Hött­ges noch der stra­te­gi­sche Durch­bruch.

Er ar­bei­tet dar­an. Hött­ges prüft, ob er bis zum Som­mer noch ein­mal ei­nen Ver­kauf der US-Toch­ter wagt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.