Unternehmen

Mutter & Sohn AG

Schaeffler Fünf Jahre nach einer ökonomischen Nahtod-Erfahrung sind Maria-Elisabeth und Georg Schaeffler reicher als je zuvor. Jetzt müssen sie sich als Unternehmer beweisen. Doch das fällt ihnen schwer.

Fa­mi­li­en­ge­sell­schaft: Ma­riaE­li­sa­beth Scha­eff­ler und Sohn Ge­org 2011 bei ei­nem Emp­fang an­läss­lich der Salz­bur­ger Fest­spie­le

Maria-Eli­sa­beth Scha­eff­ler (72) eilt durch das Werk in Her­zo­ge­nau­rach, mög­lichst viel will sie ih­ren Gäs­ten zei­gen. All die Ma­schi­nen, die mäch­ti­gen Draht­trom­meln, un­ter­legt vom be­ru­hi­gen­den Ge­ruch des Schmieröls. Hier fühlt sie sich wohl. Hier spürt sie Fa­mi­lie.

Ah, al­les läuft. Der Werks­lei­ter an ih­rer Sei­te er­zählt über die Kunst der Kalt­um­for­mung, über vier Zen­ti­me­ter hohe Wel­len für Ge­trie­be­ar­re­tie­run­gen. Rund 90 Pro­zent die­ses sehr spe­zi­el­len Mark­tes kon­trol­lie­re die Scha­eff­ler AG. Der Mann er­klärt die Vor­tei­le der scha­eff­ler­schen „Ku­gel­ge­win­de­trie­be“, von Au­to­kon­zer­nen für Len­kun­gen ge­or­dert. Die Be­su­cher fan­gen an zu re­den, und Ma­ria-Eli­sa­beth Scha­eff­ler be­ginnt sich zu är­gern.

Sie bit­tet um Auf­merk­sam­keit. Auch ih­ren Sohn Ge­org. Der spricht ein paar Schrit­te hin­ter ihr. Ma­ria-Eli­sa­beth dreht sich um, müt­ter­li­che Stren­ge im Blick. Dann weist sie nach vorn auf den Werks­lei­ter. „Zu­hö­ren, bit­te“, heißt das.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.