Unternehmen

Köpfe und Kragen

Hengeler Mueller Staatsanwälte ermitteln, die Reputation von Deutschlands renommiertester Wirtschaftskanzlei leidet. Ein Schadensbericht.

Der „furcht­ba­re Schlag ins Kon­tor“, wie es ein Be­ob­ach­ter for­mu­liert, ma­ni­fes­tier­te sich in Klein­trans­por­tern, die am Vor­mit­tag des 18. März die Bo­cken­hei­mer Land­stra­ße 24 an­steu­er­ten. Dort re­si­diert die Frank­fur­ter De­pen­dance der Wirt­schafts­kanz­lei Hen­ge­ler Mu­el­ler. Of­fen­kun­dig in al­ler Herr­gotts­früh hat­ten sich die Er­mitt­ler der Staats­an­walt­schaft Mün­chen I auf den Weg ge­macht, um Ak­ten zu be­schlag­nah­men - das Raz­zi­en­busi­ness ist nichts für Mor­gen­muf­fel.

Ge­sit­tet ging es zu; schließ­lich wa­ren auf bei­den Sei­ten Pro­fis am Werk. Man lud die Hä­scher in den Kon­fe­renz­raum, zeig­te ih­nen die ver­lang­ten Kun­den­ak­ten zur Deut­schen Bank; wohl auch, da­mit nicht (zu­fäl­lig) noch an­de­re ein­kas­siert wür­den. Kar­tons füll­ten sich; E-Mails wur­den ko­piert, Sie­gel an­ge­bracht.

Die Ak­ti­on klingt nach Nor­ma­li­tät und Rou­ti­ne. Doch der Vor­wurf da­hin­ter ist al­les an­de­re.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.