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Der Doppelagent

OLIGARCHEN Geschmeidig stieg Wiktor Wexelberg zum Multimilliardär und Putin-Gehilfen auf. Jetzt soll ein gescheiterter SiemensManager sein Vermögen mehren - und in Sicherheit bringen.

Prü­fen­der Blick: Der pro­mo­vier­te Ma­the­ma­ti­ker We­xel­berg gilt als bril­lan­ter Kopf

Diese Be­grü­ßung durf­te je­der se­hen. Noch vor dem Por­tal des Jus­su­pow-Pa­lais fie­len Ger­hard Schrö­der und Wla­di­mir Pu­tin ein­an­der um den Hals. Der Alt­kanz­ler fei­er­te Ende April in St. Pe­ters­burg noch ein­mal sei­nen 70. Ge­burts­tag, öf­fent­li­che Kri­tik und Spott dar­über nahm er in Kauf.

Wik­tor We­xel­berg (57) war bei Schrö­ders Emp­fang auch da­bei. Aber drin­nen, ab­seits der Ka­me­ras. So wie er es am liebs­ten hat: ganz nah an der Macht. Und weit ge­nug weg, um nicht un­nö­tig in Ge­fahr zu ge­ra­ten.

Gin­ge es nach der rus­si­schen Pro­test-Band Pus­sy Riot, wür­de er trotz­dem bald mit ei­nem Bann des Wes­tens be­legt. In ei­nem Auf­ruf ver­lang­te die Grup­pe un­längst schär­fe­re Sank­tio­nen ge­gen Pu­tins Eli­te, na­ment­lich auch We­xel­berg.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.