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Niklas Östberg

Der CEO von Delivery Hero weiß, wie man 285 Millionen Dollar schluckt.

_____ Nicht mal ei­nen Bur­ger kann Ni­k­las Östberg (34) in Ruhe es­sen. Schon ste­hen sie ne­ben ihm: Un­ter­neh­mer, Grün­der, BWL-Stu­den­ten. Neu­lich wie­der auf ei­ner Start-up-Kon­fe­renz. Ein jun­ger Mann mit Hips­ter-Bril­le ver­sucht ihm im 30-Se­kun­den-Pitch eine Idee zu ver­kau­fen. Östberg bleibt freund­lich, tippt auf sei­nem Smart­pho­ne. „Ich hät­te es ge­nau­so ver­sucht“, sagt er.

Der Chef von De­li­very Hero ist ein Vor­bild für deut­sche Start-up-Pio­nie­re, seit er für den Ber­li­ner On­line­bring­dienst 285 Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­sam­melt hat. Neu­es­ter Coup: Der ame­ri­ka­ni­sche In­vest­ment­fonds Lu­xor Ca­pi­tal steckt 85 Mil­lio­nen Dol­lar in den di­gi­ta­len Lie­fer­ser­vice.

Das Wag­nis­ka­pi­tal hat Ni­k­las Östberg für die Ge­schäfts­idee be­kom­men, On­line­auf­trä­ge für Piz­ze­ri­en, Dö­ner-Grills und Su­shi-Lä­den zu ver­mit­teln. Die Er­folgs­bi­lanz von De­li­very Hero, das in Deutsch­land mit der 2010 ge­grün­de­ten Toch­ter­fir­ma Lie­fer­held be­kannt wur­de: ein Netz­werk über 60 000 Re­stau­rants in 14 Län­dern, 5 Mil­lio­nen ver­mit­tel­te Mahl­zei­ten im Mo­nat. Mehr als eine hal­be Mil­li­ar­de Dol­lar Jah­res­um­satz ge­ne­rie­ren die Re­stau­rant-part­ner be­reits. Klingt gut, auch wenn von ei­nem dau­er­haf­ten Ge­winn noch kei­ne Rede sein kann. Der Wett­be­werb für Es­sens­be­stell­por­ta­le im In­ter­net ist hart, die Ge­schäfts­mo­del­le sind ähn­lich. Eine Wei­le war viel von ge­klau­ten Spei­se­kar­ten und In­ter­net­ser­ver-At­ta­cken die Rede. Auch De­li­very Hero be­tei­lig­te sich mit fie­sen Tricks am Wett­streit der Piz­za­por­ta­le.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.