Unternehmen

Comeback Kid

Porträt Der neue Linde-Chef Wolfgang Büchele hat einen eigenen Kopf und einen Hang zu unbequemen Lösungen. Das hat ihn schon mal fast die Karriere gekostet.

Es muss zu­ge­gan­gen sein wie beim Über­ko­chen ei­nes Che­mie­cock­tails. Auf der ei­nen Sei­te Jür­gen Ham­brecht (heu­te 67), zu dem Zeit­punkt ers­ter Mann der BASF und be­kannt für sein zu­wei­len alt­tes­ta­men­ta­ri­sches Na­tu­rell. Ihm ge­gen­über Wolf­gang Bü­che­le, ein da­mals 48-jäh­ri­ger Ma­na­ger mit zwei­fels­frei ge­sun­dem Selbst­be­wusst­sein, der in we­ni­gen Ta­gen in den Vor­stand des größ­ten Che­mie­kon­zerns der Welt ein­rü­cken soll­te.

Et­li­che Jah­re hat­ten die bei­den Schwa­ben trotz der ei­nen oder an­de­ren Un­ver­träg­lich­keit gut ko­ope­riert. Doch jetzt, un­mit­tel­bar vor den Weih­nachts­ta­gen des Jah­res 2007, schoss mas­sen­haft Ad­re­na­lin in die Blut­bah­nen.

Der ge­stren­ge Ham­brecht hielt dem Kol­le­gen in spe vor, eine Be­zie­hung mit ei­ner en­gen Mit­ar­bei­te­rin ver­schwie­gen zu ha­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.