Unternehmen

Reiche machen arm

Deutsche Bank Der heimische Branchenprimus verdient mit Vermögenden kaum noch Geld. Entsprechend ruppig werden sie behandelt.

Fei­ne Scha­le, har­ter Kern:
Ge­win­ner der Ger­man Polo Mas­ters auf
Sylt ver­gan­ge­nen Som­mer war das Team von Sal. Op­pen­heim

Eigent­lich ist Sa­bi­ne Rau eine Kun­din, an de­ren Zu­frie­den­heit Deut­sche-Bank-Co-Chef Jür­gen Fit­schen (65) au­ßer­or­dent­lich viel lie­gen müss­te. Rau (52) ent­stammt ei­ner gro­ßen Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie und ist bes­tens ver­netzt in Deutsch­lands Ka­pi­tal­a­del. Als Lei­te­rin des In­sti­tuts für Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men an der WHU Otto Beis­heim School of Ma­nage­ment in Val­len­dar be­klei­det die Pro­fes­so­rin ei­nen ein­fluss­rei­chen Pos­ten im Un­ter­neh­mer­mi­lieu, und lan­ge Jah­re war sie auch nicht ganz un­ver­mö­gend.

Kurz­um: Rau wäre die per­fek­te Kun­din für ei­nen Ban­kier wie Fit­schen, der gern das „Deut­sche“ im Fir­men­na­men be­tont und dem Mit­tel­stand hul­digt.

Doch statt Kun­din ist Rau nun Klä­ge­rin. Um­ge­rech­net 30 Mil­lio­nen Euro hat­te sie einst vom Bank­haus Sal. Op­pen­heim per Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ver­trag be­treu­en las­sen. Nach zwei Jahr­zehn­ten wa­ren dar­aus, kaum zu fas­sen, Schul­den von 30 Mil­lio­nen Euro ge­wor­den. Eine Per­for­mance, die je­dem Ban­kier die Scha­mes­rö­te ins Ge­sicht trei­ben müss­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.