Unternehmen

Billion-Dollar-Babies

Tech-Branche Dramatische Kursrutsche vormaliger Börsenlieblinge verunsichern die Investoren. Tatsächlich ist es an der Zeit, viele junge Unternehmen niedriger zu bewerten.

Voll auf die Pum­pe: Im­mer die­sel­ben Geld­ge­ber bla­sen Start-ups mit ih­rem Geld­zu­fluss so lan­ge auf, bis ein Mega-IPO oder spek­ta­ku­lä­rer Ver­kauf un­aus­weich­lich ist - oder die Luft ent­weicht

Matt Crys­tal, Ge­sand­ter aus dem Si­li­con Val­ley, hält sich nicht lan­ge mit klei­nen Din­gen auf. Der Mann mit dem Hips­ter-Bart, beim Fo­to­netz­werk Pin­te­rest zu­stän­dig für die glo­ba­le Ex­pan­si­on, wischt über sein Goog­le-Smart­pho­ne, zeigt Bil­der von schö­nen Strän­den, App­le-Pro­duk­ten, Cup­ca­kes. Dann sagt Crys­tal: „Mit über 30 Mil­li­ar­den Pins ist Pin­te­rest die größ­te Samm­lung an Ge­gen­stän­den, die die Mensch­heit je zu­sam­men­ge­tra­gen hat.“

Gro­ße Wor­te, zu Hau­se ist das Start-up das di­gi­ta­le Vor­zei­ge­phä­no­men der Stun­de. Die App, mit der Nut­zer Auf­nah­men aus dem Netz zu­sam­men­tra­gen kön­nen, da­mit an­de­re se­hen, was ih­nen ge­fällt, er­hält so viel Zu­lauf wie kaum eine an­de­re. Da­mit es noch viel mehr wer­den, reist Crys­tal ge­ra­de durch Eu­ro­pa. Denn Ame­ri­ka sei für das Un­ter­neh­men viel zu klein ge­wor­den: „Un­ser Ziel ist, dass Mil­li­ar­den von Men­schen ein in­spi­rier­te­res Le­ben füh­ren.“

Mit dem Mil­li­ar­den­man­tra liegt der Pin­te­rest-Jung­ma­na­ger im Trend. Erst vor Kur­zem füt­ter­ten Geld­ge­ber dem Start-up wie­der 200 Mil­lio­nen US-Dol­lar zu. Die ak­tu­el­le Fir­men­be­wer­tung liegt da­mit bei fünf Mil­li­ar­den Dol­lar. Er­lö­se: kei­ne. Aber so ha­ben Face­book und Twit­ter ja auch mal an­ge­fan­gen. Dar­aus kann noch sehr viel wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.