Kommentar

Europawahl, so what?

Die EU kann nur überleben, wenn die Währungsunion ein eigenes Parlament bekommt.

_____ Ge­hen wir wäh­len. Ist das nicht un­se­re Pflicht als Staats­bür­ger? Ge­hen wir wäh­len, auch wenn wir nicht mehr dran glau­ben.

Die Par­tei­en ha­ben sich für uns in bun­te Far­ben ge­hüllt, die Kan­di­da­ten ha­ben ein Sie­ger­lä­cheln an­ge­knipst, die üb­li­chen Sprach­bla­sen wa­bern durchs In­hal­te­va­ku­um: „Ge­mein­sam er­folg­reich“ (CDU), „Eu­ro­pa neu den­ken“ (SPD), „Für ein bes­se­res Eu­ro­pa“ (Grü­ne), „Hier und in Eu­ro­pa“ (Lin­ke). In­ter­es­se? Die Bür­ger ha­ben sich längst ab­ge­wandt.

Nicht mal mehr ein Drit­tel der Eu­ro­pä­er traut der Eu­ro­päi­schen Uni­on noch, wie Um­fra­gen im Auf­trag der EU-Kom­mis­si­on zei­gen. Ein dras­ti­scher Glaub­wür­dig­keits­ab­fall seit 2007 (sie­he Gra­fik). Die Kri­se hin­ter­lässt tie­fe Spu­ren. Ob in Grie­chen­land, Frank­reich, Bel­gi­en oder in Deutsch­land: Eine gro­ße Mehr­heit der Eu­ro­pä­er geht in­zwi­schen da­von aus, dass ihre Kin­der es schwe­rer ha­ben wer­den als sie selbst.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.