Private Banking

Schwere Jungs

Vergütung Viele M-Dax-Fürsten haben beim Gehalt zuletzt kräftig zugelegt. Zu Recht? Eine Leistungsbilanz der deutschen Managerelite.

Wenn in den ver­gan­ge­nen Wo­chen von den Groß­ver­die­nern un­ter Deutsch­lands Top­ma­na­gern die Rede war, fie­len stets die Na­men Mar­tin Win­ter­korn (VW; 15,8 Mil­lio­nen Euro), Die­ter Zet­sche (Daim­ler; 8,4 Mil­lio­nen) oder Bill Mc­Der­mott (SAP; 8 Mil­lio­nen). Tat­säch­lich lässt sich auch in der zwei­ten Un­ter­neh­mens­li­ga vor­treff­lich ver­die­nen; Ma­thi­as Döpf­ner (Sprin­ger; 8,6 Mil­lio­nen) oder Tom End­ers (Air­bus; 8,1 Mil­lio­nen) ge­hö­ren eben­falls zu den am höchs­ten do­tier­ten Kon­zern­chefs der Re­pu­blik.

Die Ge­halts­ab­rech­nung in den Ge­schäfts­be­rich­ten of­fen­bart eine grund­le­gen­de Ver­schie­bung der Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se im deut­schen Top­ma­nage­ment: Spit­zen­ver­die­ner kom­men nicht mehr au­to­ma­tisch aus ei­nem Dax-Kon­zern. Von den 30 best­be­zahl­ten deut­schen Vor­stands­chefs spie­len nur noch 22 in der obers­ten Kon­zern­li­ga. Die rest­li­chen 8 ar­bei­ten eine Eta­ge tie­fer bei ei­ner M-Dax-Fir­ma.

Für die Ak­tio­nä­re ist der Ge­halts-schub bei den M-Dax-Fürs­ten eher eine schlech­te Nach­richt: Ge­mes­sen an der Re­la­ti­on aus Ge­halt und Leis­tung schnei­den die Top­ver­die­ner aus der zwei­ten Rei­he schlech­ter ab als die Kö­ni­ge der deut­schen Kon­zer­ne­li­te. Das be­legt die Pay-Per­for­mance-Ana­ly­se, die ma­na­ger ma­ga­zin zu­sam­men mit Pro­fes­sor Joa­chim Schwal­bach von der Ber­li­ner Hum­boldt-Uni­ver­si­tät jähr­lich er­stellt. Da die Un­ter­su­chung die Kri­te­ri­en Leis­tung und Be­zah­lung eng mit­ein­an­der ver­knüpft, of­fen­bart sie, wel­che Kon­zern­chefs ihr Geld wirk­lich wert sind und wel­che nicht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.