Was macht eigentlich ...

Daniel Vasella?

Der einstige Pharmastar grollt seinen Nachfolgern.

_____ Das Ende der Ära Da­ni­el Va­sel­la (60) beim Schwei­zer Phar­ma­rie­sen No­var­tis kam wie ein Schlag für den Mann, der Mit­te der 90er Jah­re aus zwei mit­tel­präch­ti­gen Che­mie­fir­men ei­nes der welt­bes­ten Phar­ma­un­ter­neh­men ge­formt hat­te. Kaum ein Jahr nach sei­nem Ab­schied als Prä­si­dent des Ver­wal­tungs­rats ist die von ihm ent­wor­fe­ne Kon­zernar­chi­tek­tur nur noch Ma­te­ri­al für die Ge­schichts­bü­cher.

Am 22. April 2014 trennt sich der Ba­se­ler Kon­zern von sei­ner Tier­me­di­ka­men­ten­spar­te und tauscht sein Ge­schäft mit Impf­stof­fen ge­gen die Krebs­mit­tel­di­vi­son des bri­ti­schen Kon­kur­ren­ten Gla­xoS­mith­Kli­ne. Eine ra­di­ka­le Ab­kehr von Va­sel­las Stra­te­gie, der die lu­kra­ti­ve, aber ris­kan­te Ent­wick­lung neu­er Me­di­ka­men­te im­mer mit we­ni­ger ge­winn­träch­ti­gen, da­für umso sta­bi­le­ren Ge­schäfts­fel­dern flan­kie­ren woll­te.

Wie we­nig der stu­dier­te Me­di­zi­ner vom Kurs sei­ner Nach­fol­ger hält, hat er ei­nem Re­por­ter der „Fi­nan­ci­al Times“ be­reits Wo­chen vor dem Deal in den Block dik­tiert: „Sich zu fo­kus­sie­ren ist der­zeit in Mode. Ich bin mir si­cher, es zahlt sich kurz­fris­tig aus. Aber Mo­den än­dern sich, und ich den­ke in lan­gen Zeit­räu­men.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2014.