Leben

Das Beste – oder nichts

Gesellschaft Privatschulen, Internate, Spitzenunis - mit Unsummen versucht die Wirtschaftselite, die Karriere ihrer Kinder abzusichern. Und erreicht oft das Gegenteil.

Elite? Her­bert Hen­z­ler weiß nicht recht. Was heißt das schon? Sei­ne Söh­ne Ilan (17) und Yoran (15) sind ja noch recht jung. Au­ßer­dem wähnt er sich auf ge­fähr­li­chem Ter­rain, bei dem The­ma schwingt stets eine ge­wis­se Ab­ge­ho­ben­heit mit.

Aber klar, die 40 000 Euro Schul­geld pro Jahr und Nase - das gibt er gern zu - sind zu­min­dest preis­lich eli­tär. Ilan und Yoran wer­den ge­ra­de auf dem Brad­field Col­le­ge west­lich von Lon­don auf ei­nen Ein­ser-Ab­schluss ge­drillt. Sie büf­feln für das In­ter­na­tio­nal Bac­ca­lau­rea­te (IB), ein glo­ba­les Ab­itur, das Pri­vat­schu­len und In­ter­na­te an­bie­ten. „Aber ob sie sich dann auch durch­bei­ßen?“ Hen­z­ler zuckt die Schul­tern, „it's too ear­ly to tell“.

Der Mann, der in Deutsch­land einst die Be­ra­ter­ar­mee von McK­in­sey in Stel­lung brach­te, sitzt in sei­nem Mün­che­ner Pri­vat­bü­ro in ei­nem klei­nen Ro­ko­ko­pa­last an bes­ter Adres­se. Um den Hals ein ele­gan­ter Kasch­mir­schal, der an­thra­zit­far­be­ne Zwei­tei­ler mit Zegna-Glanz.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2015.