UNTERNEHMEN

„Für uns gibt es keine Grenzen“

Schwarz-Gruppe Europas größter Handelskonzern wächst in eine neue Dimension. Im Interview nennt das Führungstrio erstmals ein Umsatzziel von 100 Milliarden Euro, sagt, wann Lidls Angriff in Amerika startet – und warum sich im Unternehmen trotzdem ganz viel ändern muss.

West­blick Kon­zern­len­ker Geh­rig (M.) mit Lidl-Chef Sei­del (r.) und Kauf­land-Boss Leh­mann (l.)

Die Schalt­zen­tra­le von Eu­ro­pas größ­tem Händ­ler liegt zwi­schen Wein­ber­gen im schwä­bi­schen Ne­ckar­sulm, etwa eine Au­to­stun­de von Stutt­gart ent­fernt. Eine un­schein­ba­re Sei­ten­stra­ße führt zu ei­nem blei­far­be­nen Bü­ro­kom­plex. Nur ein klei­nes Logo am Ein­gang weist auf die gro­ße Be­deu­tung des Ge­bäu­des hin: Von hier aus lenkt die Schwarz-Grup­pe rund 11 000 Fi­lia­len der SB-Wa­ren­haus­ket­te Kauf­land und des Dis­coun­ters Lidl.

Im Foy­er prangt in schwar­zen Let­tern die Phi­lo­so­phie des stol­zen Han­dels­im­pe­ri­ums: „Wer auf­hört, bes­ser zu sein, hört auf, gut zu sein.“ Das Zi­tat stammt vom eng­li­schen Staats­mann und Feld­herrn Oli­ver Crom­well, der Groß­bri­tan­ni­en einst zur Welt­macht auf­bau­te. Schwarz-Chef Klaus Geh­rig (67) hat eben­falls gro­ße Plä­ne.

Seit er 1976 in Ne­ckar­sulm an­fing, wuchs der Um­satz von 150 Mil­lio­nen auf 79,3 Mil­li­ar­den Euro. Geht es nach Geh­rig, stößt die­ses Wachs­tum noch lan­ge nicht an Gren­zen. Er hat noch viel vor mit dem Han­dels­kon­zern. Die De­tails sei­nes Mas­ter­plans prä­sen­tiert der sonst so ver­schwie­ge­ne Top­ma­na­ger nun erst­mals in ei­nem aus­führ­li­chen In­ter­view. Auch die Chefs von Lidl und Kauf­land, Sven Sei­del (41) und Frank Leh­mann (50), kom­men zu Wort.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2015.