NAMEN UND NACHRICHTEN

Zweiklas­sen­ge­sell­schaft

Dax Bei der Ressourcenausstattung der Chefaufseher offenbaren sich krasse Unterschiede.

Joa­chim Fa­ber (66) hat Gro­ßes vor: die eu­ro­päi­sche Su­per­bör­se. Des­halb will der Auf­sichts­rats­chef der Deut­schen Bör­se sein Un­ter­neh­men mit der Lon­don Stock Ex­ch­an­ge ver­ei­nen; seit Ende 2015 lau­fen die Ge­sprä­che.

Fa­ber hat schon mal vor­jus­tiert. Seit An­fang des Jah­res führt er eine ei­ge­ne Ge­schäfts­stel­le mit klei­nem Stab und stan­des­ge­mä­ßem Tür­schild: „Chair­man's Of­fice“.

Der Mann ist Teil der nach Un­ab­hän­gig­keit stre­ben­den Frak­ti­on un­ter den Dax-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den. Gut 40 Pro­zent von ih­nen, so das Er­geb­nis ei­ner Um­fra­ge von ma­na­ger ma­ga­zin, ha­ben in­zwi­schen eine per­sön­li­che Gar­de, die sie in­halt­lich un­ter­stützt. Häu­fig be­ste­hen die per­sön­li­chen Stä­be – ne­ben der Se­kre­tä­rin – le­dig­lich aus ei­nem Zu­ar­bei­ter. Fa­ber hat de­ren im­mer­hin gleich fünf, die al­ler­dings sämt­li­chen Rä­ten zur Ver­fü­gung ste­hen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2016.