NAMEN UND NACHRICHTEN

Scheinexistenz

UBS Frankfurt bekommt die Europa-Bank der Schweizer. Das klingt besser, als es ist.

Roland Koch (58) war mal eine gro­ße Num­mer. Hes­si­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent, bru­talst­mög­li­cher Auf­klä­rer im CDU-Spen­den­skan­dal, Vor­stands­chef des Tra­di­ti­ons­kon­zerns Bil­fin­ger. Heu­te ist er vor al­lem obers­ter Auf­se­her des Deutsch­land-Arms des Schwei­zer Fi­nanz­rie­sen UBS.

Da trifft es sich gut, dass die Frank­fur­ter De­pen­dance dem­nächst eine pres­ti­ge­träch­ti­ge Auf­wer­tung er­fährt. Die Hes­sen­Me­tro­po­le soll Sitz der neu­en Eu­ro­pa-Bank der UBS wer­den. Und Ro­land Koch, der sei­nen Job vor al­lem sei­nen Ver­bin­dun­gen in die Po­li­tik ver­dankt, hat im­mer­hin ei­nen Ach­tungs­er­folg er­run­gen.

Auch für Tho­mas Ro­der­mann (51), der­zeit noch Deutsch­land-Chef der UBS, schei­nen die Per­spek­ti­ven glän­zend zu sein.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.