Absteiger

Markus Pinger

resozialisiert bei Sanofi.

„Su­per-Mar­kus“ hieß er zu sei­ner Zeit beim Phar­ma­groß­händ­ler Ce­le­sio. Da war Mar­kus Pin­ger (53) Chef ei­nes M-Dax-Un­ter­neh­mens, be­vor­zug­te schnel­le Dienst­wa­gen vom Mer­ce­des-Tu­ner AMG und leb­te auf der Über­hol­spur, bis es ihn im Som­mer 2013 aus der Kur­ve trug. Am Ende woll­te er Ce­le­sio an eine US-Adres­se ver­kau­fen, was ihm sei­nen Chef­pos­ten ge­si­chert, für ei­ni­ge Kol­le­gen im Vor­stand aber das Aus be­deu­tet hät­te. Statt­des­sen lan­de­te er auf der Stra­ße.

Seit­her ist es still ge­wor­den um den Übe­rehr­gei­zi­gen, der ganz frü­her bei Bei­ers­dorf im Vor­stand saß und dort Am­bi­tio­nen auf die Num­mer eins ent­wi­ckelt hat­te. Eine Wei­le ver­such­te er nach dem Ce­le­sio-Aben­teu­er mit­tels ei­ner et­was schräg ge­mach­ten Home­page (www.mar­kus-pin­ger.de), für sich zu wer­ben. Doch die An­ge­bo­te aus der ers­ten Rei­he blie­ben aus, und die Sei­te war­tet auch seit Län­ge­rem auf eine Ak­tua­li­sie­rung.

Nun taucht Pin­ger beim fran­zö­si­schen Phar­ma­rie­sen Sa­no­fi wie­der auf, eine erst­klas­si­ge Adres­se zwar, für Pin­ger aber ein stei­ler Ab­stieg. Weit weg vom Vor­stands­gla­mour frü­he­rer Tage wer­kelt er ir­gend­wo im obe­ren Drit­tel der Ma­nage­ment­hier­ar­chie her­um, aber doch zu nied­rig, als dass sei­ne Ein­stel­lung eine Pres­se­no­tiz wert ge­we­sen wäre.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.