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Die Krücke

Metro Die Euphorie über die Aufspaltung ist verflogen – es gibt zu viele Nachteile und Ungereimtheiten.

Mit­ar­bei­ter­ge­spräch Me­tro-Chef Koch (l.) trennt sich von CFO Fre­se

Als Me­tro-Chef Olaf Koch (46) Ende März die Auf­spal­tung des Kon­zerns in ei­nen Le­bens­mit­tel- und ei­nen Elek­tro­nik­händ­ler an­kün­dig­te, war die Bör­se wie von Sin­nen. Die Ak­ti­en­no­tiz sprang um 11 Pro­zent nach oben.

Die für 2017 an­vi­sier­te Tei­lung schien fast ge­ni­al: End­lich war die Ent­las­sung der Toch­ter Me­dia-Sa­turn-Hol­ding (MSH) in die Selbst­stän­dig­keit mög­lich, ohne dass man auf die Er­laub­nis des re­ni­ten­ten Mit­eig­ners Erich Kel­ler­hals (76) an­ge­wie­sen wäre; der Misch­kon­zern­ab­schlag beim Ak­ti­en­kurs fie­le weg; und die Groß­ak­tio­nä­re Ha­ni­el, Beis­heim und Schmidt-Ru­t­hen­beck hät­ten fort­an die freie Wahl, in wel­cher Me­tro-Spar­te sie in­ves­tiert blei­ben wol­len.

Mitt­ler­wei­le hat sich Er­nüch­te­rung breit­ge­macht. Vom Kurs­sprung ist nichts ge­blie­ben (sie­he Gra­fik „Ver­pufft“). Es zeigt sich, dass der von Kochs Be­ra­tern, dem In­vest­ment­ban­ker Dirk Al­bers­mei­er (46; J. P. Mor­gan) und dem Ju­ris­ten An­dre­as Aust­mann (57; Hen­ge­ler Mu­el­ler), er­son­ne­ne Weg vie­le Nach­tei­le und Un­ge­reimt­hei­ten mit sich bringt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.