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Eklat zum Start

BHF Bankpatriarch Philippe Oddo ist den eigenen Leuten ein Rätsel, ein zentrales Projekt gescheitert.

Zau­dern­der Edel­mann BHF-CEO Phil­ip­pe Oddo

Deu­tsch­land sei eine „ech­te Chan­ce für Frank­reich“ und so­mit auch für ihn, be­kann­te Phil­ip­pe Oddo (57), Chef des gleich­na­mi­gen Bank­hau­ses aus Pa­ris, jüngst. Der Pa­tron schwärm­te re­gel­recht von der Wirt­schafts­kraft des rechts­rhei­ni­schen Vor­bilds und den ge­schäft­li­chen Mög­lich­kei­ten, die sich dar­aus für sein im März er­wor­be­nes Ob­jekt, die Frank­fur­ter Pri­vat­bank BHF, er­gä­ben.

Was ge­nau dem smar­ten Fran­zo­sen in Deutsch­land vor­schwebt, ist al­ler­dings ne­bu­lös – sein atem­be­rau­ben­der Beu­te­zug im Nach­bar­land hat ihn stra­te­gisch of­fen­bar er­mat­tet. Bin­nen 24 Mo­na­ten hat sich Oddo mit der BHF, dem Frank­fur­ter Bro­ker Clo­se Bro­thers Seydler so­wie dem Düs­sel­dor­fer As­set-Ma­na­ger Me­ri­ten ein klei­nes Fi­nanz­im­pe­ri­um ein­ver­leibt.

Seit­her durch­misst der neue CEO drei Tage die Wo­che sein neu­es Reich und lernt Kun­den ken­nen. Mit Joa­chim Hä­ger (53), Ex-Chef des hie­si­gen Wealth-Ge­schäfts der Deut­schen Bank, hat er im­mer­hin ein Schwer­ge­wicht als Vor­stand fürs ge­ho­be­ne Pri­vat­kun­den­ge­schäft ge­win­nen kön­nen; im Cor­po­ra­te Ban­king da­ge­gen wer­den Stel­len ge­stri­chen. Ope­ra­tiv wirt­schaf­tet die BHF seit Lan­gem de­fi­zi­tär.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.