NAMEN UND NACHRICHTEN

Kleine Lösung

VW Markenchef Herbert Diess lernt Realismus. Das Renditeziel hat er bereits gesenkt.

Sa­nie­rer I Mar­ken­len­ker Her­bert Diess

Vor 16 Mo­na­ten trat Her­bert Diess (57) sei­nen Dienst in Wolfs­burg an. Er hat­te sich zu­vor in den Wer­ken von VW um­ge­schaut, des größ­ten Au­to­kon­zerns der Welt. Er hat­te „Ka­the­dra­len“ ge­se­hen, zu teu­er ge­baut, viel zu un­pro­duk­tiv. Er woll­te sie stür­men.

Gleich in den ers­ten Ta­gen ra­del­te er ge­mein­sam mit Bernd Os­ter­loh (60) durch Eu­ro­pas größ­te Au­to­fa­brik. Os­ter­loh ist Be­triebs­rats­chef. Die Sprü­che von Mar­ken­chef Diess hat­ten ihm gar nicht ge­fal­len.

In die­sen Ta­gen sit­zen die bei­den wie­der­holt ge­mein­sam vor den obe­ren VW-Hun­dert­schaf­ten. Sie be­mü­hen sich auf die­sen „Ma­nage­ment-In­for­ma­tio­nen“, Ei­nig­keit aus­zu­strah­len, wit­zeln so­gar mit­ein­an­der. Sie re­den über zu hohe Kos­ten, zu vie­le Mit­ar­bei­ter und über man­geln­de Pro­duk­ti­vi­tät. Auch Os­ter­loh.

NAMEN UND NACHRICHTEN

Korrektur

In dem Ar­ti­kel „Spiel­ball statt Spie­ler“ über die Deut­sche Bank (mm 10/​2016, Sei­ten 20 f.) fin­det sich eine miss­ver­ständ­li­che For­mu­lie­rung, die wir be­dau­ern und da­her klar­stel­len wol­len: nicht Rechts­an­walt Ge­org Tho­ma hat die Deut­sche Bank öf­fent­lich be­schä­digt, son­dern er wur­de in sei­ner Funk­ti­on als Auf­sichts­rat be­schä­digt. Die Re­dak­ti­on

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.