UNTERNEHMEN

Antriebs­pro­bleme

BMW Der bayerische Autokonzern war das Vorbild für eine ganze Branche. Jetzt scheinen die Konkurrenten von Mercedes bis Tesla mit ihren Elektroautos vorbeizuziehen. Vorstandschef Harald Krüger muss sehr schnell Tempo aufnehmen, auch im eigenen Interesse.

Au­to­pi­lot CEO Ha­rald Krü­ger mag gern alle mit­neh­men

Pro­log

In­ter­na­tio­na­le Au­to­mo­bil-Aus­stel­lung (IAA) Frank­furt, 15. Sep­tem­ber 2015: Ha­rald Krü­ger (51) hat sei­nen ers­ten ganz gro­ßen Auf­tritt. Seit 125 Ta­gen führt er BMW, für vie­le die Num­mer eins der Au­to­welt. Ein Traum­job. Jetzt will Krü­ger un­ter­mau­ern, dass er der Rich­ti­ge ist für die Spit­ze. Es kommt an­ders. Der BMW-Chef wirkt ner­vös auf der Büh­ne. Als er über die Kon­zern­mar­ke Rolls-Roy­ce spricht, stockt er plötz­lich, wankt kurz, und sackt dann zu Bo­den.

Pa­ris 29. Sep­tem­ber: Alle sind sie da. Und alle ha­ben et­was mit­ge­bracht. Ein Jahr nach der IAA prä­sen­tie­ren die Chefs der gro­ßen Au­to­her­stel­ler ihre Zu­kunfts­mo­del­le. Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche (63) zeigt den „EQ“. VW-Sa­nie­rer Her­bert Diess (57) den „I.D.“, Por­sche-CEO Oli­ver Blu­me (48) den „Mis­si­on E“ und Ru­pert Stad­ler (53) fährt Au­dis „Q6 e-tron“ auf. Elek­tro­au­tos, je­des mit min­des­tens 500 Ki­lo­me­ter Bat­te­rie­reich­wei­te. Von 2018 an wer­den sie in den Ver­kauf ge­hen – der Auf­bruch in eine neue Au­to­welt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.