Unternehmen

Imperium in Flammen

Samsung Gründerenkel Lee Jae Yong übernimmt ein ramponiertes Erbe. Katastrophale Governance, falsche Führung, fehlende Kreativität – das Konglomerat aus 60 Konzernen muss grundüberholt werden. Sonst droht der Zerfall.

2,5Mehr als Mio. Han­dys hat Samsung vom Markt ge­nom­men

Explo­die­ren­de Han­dys und mil­li­ar­den­schwe­re Rück­ru­fe. Schrump­fen­de Um­sät­ze und ein­bre­chen­de Ge­win­ne. Re­bel­lie­ren­de Ak­tio­nä­re und de­mo­ti­vier­te Mit­ar­bei­ter. Lee Jae Yong (48) hät­te sich kei­nen schlech­te­ren Zeit­punkt für sei­nen Ende Ok­to­ber an­ste­hen­den Amts­an­tritt als Samsung-Ober­haupt aus­su­chen kön­nen.

Aber es hilft nichts, der En­kel des Fir­men­grün­ders muss ran. Seit zwei­ein­halb Jah­ren fehlt dem aus rund 60 Kon­zer­nen be­ste­hen­den Kon­glo­me­rat eine Füh­rungs­per­sön­lich­keit an der Spit­ze – und mit je­dem Mo­nat schlit­tert die Grup­pe tie­fer in die Kri­se.

Mit rund 300 Mil­li­ar­den Euro Um­satz und etwa 500 000 Mit­ar­bei­tern ist Samsung der wohl größ­te Fa­mi­li­en­be­trieb der Welt. Zu ihm ge­hö­ren un­ter an­de­rem Frei­zeit­parks, Ho­tels, Mo­de­ket­ten, Che­mie­fa­bri­ken und Le­bens­ver­si­che­rer.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.