Business Rebel

Mario Schlosser

Mit seinem Start-up Oscar baut der Deutsche die Krankenversicherung der Zukunft.

Mario Schlos­ser ist ein ech­ter Nerd – im bes­ten Sin­ne. Der 38-jäh­ri­ge New Yor­ker hat nicht nur Elek­tro­in­ge­nieur­we­sen und Com­pu­ter­wis­sen­schaf­ten stu­diert, er will auch noch ei­nes der lang­wei­ligs­ten Pro­duk­te über­haupt di­gi­ta­li­sie­ren: die Kran­ken­ver­si­che­rung.

„Wir sa­hen in der Bran­che eine Men­ge Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al“, dia­gnos­ti­ziert Schlos­ser, ein be­reits leicht an­ge­grau­ter Hes­se in blau­em Hemd und Jeans. Also hat er das Start-up Os­car ge­grün­det, das mit ei­ner ele­gan­ten App und at­trak­ti­ven Ge­sund­heits­an­ge­bo­ten auf Kun­den­fang geht. 130 000 Ver­si­cher­te zählt Os­car in den USA be­reits. Seit dem Start von Oba­ma­ca­re müs­sen sich die As­se­ku­ran­zen nicht mehr nur um die Ar­beit­ge­ber, son­dern auch um die End­kun­den be­mü­hen. Da­von pro­fi­tie­ren Schlos­ser so­wie sei­ne Co-Grün­der Jos­hua Kush­ner und Ke­vin Na­ze­mi.

Os­car-Kun­den kön­nen via App kos­ten­los mit Te­le­me­di­zi­nern chat­ten oder Re­zep­te emp­fan­gen. In Echt­zeit. Eine klei­ne Ar­mee von Kran­ken­schwes­tern steht von New York oder Ari­zo­na aus den Pa­ti­en­ten bei Weh­weh­chen di­gi­tal zur Sei­te. Das ist be­quem und senkt die Kos­ten – auch für die Ver­si­cher­ten, die in den USA Be­hand­lungs­kos­ten von bis zu 1000 Dol­lar im Jahr oft selbst tra­gen müs­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.