Was macht eigentlich ...

Herbert Walter?

Der letzte Vorstandschef der untergegangenen Dresdner Bank ist als Einzelkämpfer umtriebig wie eh und je.

Sein jüngs­ter Kurz­trip mit der Fa­mi­lie ins ge­lieb­te Ve­ne­dig hat Her­bert Wal­ter (63) be­reits vor dem Rei­se­an­tritt in Hoch­stim­mung ver­setzt – beim Bu­chen von Ho­tel und Flug im In­ter­net. Zu­sam­men mit sei­nen bei­den er­wach­se­nen Söh­nen – die Toch­ter, eine Zehnt­kläss­le­rin, ver­bringt ge­ra­de ein Jahr in den USA – flöh­te der Ex-Chef der Dresd­ner Bank das Netz nach An­ge­bo­ten durch.

„Eine gran­dio­se Cust­o­m­er Jour­ney!“, be­geis­tert Wal­ter sich für den Ab­ste­cher ins Di­gi­ta­le. Na­tür­lich in Fi­nanz­den­g­lish, Frank­furts Zweit­spra­che, die er trotz baye­ri­schen Zun­gen­schlags ak­zent­frei spricht.

Wie soll es auch sonst sein bei ei­nem, der seit 30 Jah­ren im Fi­nanz­ge­wer­be ar­bei­tet und den Be­ruf des Ban­kers, trotz al­lem, noch im­mer für ei­nen der span­nends­ten hält: „Nir­gends kriegt man ei­nen so kom­plet­ten Blick über die Wirt­schaft.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2016.