Unternehmen

Rechte Tasche, linke Tasche

Lars Windhorst Der Jungstar wird 40. Doch seine unternehmerischen Praktiken sind ungestüm wie eh und je. Topmanager haben ihn verlassen, geschäftlich ist es brenzlig wie lange nicht mehr.

Erns­te Mie­ne Der Fi­nanz­in­ves­tor muss sich ge­ra­de als Kri­sen­ma­na­ger be­wäh­ren

Es ist eine Sau­se der be­son­de­ren Art, die am frü­hen Abend des 22. No­vem­ber den Prä­si­di­al­flü­gel des Deut­schen Bun­des­ta­ges be­le­ben wird. Es geht um die Kunst des Ver­hül­lens. Da­für spricht schon die Ku­lis­se, die Chris­to-Aus­stel­lung mit ih­ren un­zäh­li­gen Ori­gi­nal­tei­len, Mo­del­len, Do­ku­men­ten, Fo­tos und Skiz­zen, die an die Ver­pa­ckung des Reichs­tags­ge­bäu­des vor 21 Jah­ren er­in­nern.

Der welt­be­rühm­te Ak­ti­ons­künst­ler selbst wird kom­men. An sei­ner Sei­te ein See­len­ver­wand­ter: der Fi­nanz­in­ves­tor Lars Wind­horst. Auch er kann sich rüh­men, ein Meis­ter auf dem Ge­biet des Ein­wi­ckelns zu sein. Aus­ge­stat­tet mit Me­ga­jacht, lang­stre­ck­en­taug­li­chem Pri­vat­jet und Maß­an­zü­gen von Lon­dons ers­ter Adres­se, ver­steht er es, hoch­ris­kan­te Ge­schäf­te so zu dra­pie­ren, dass ihm rund drei Dut­zend Su­per­rei­che und Fonds ihr Geld an­ver­trau­en. Ob­wohl er be­reits zwei Plei­ten hin­ge­legt hat.

Wind­horst hat die Chris­to-Samm­lung 2015 ge­kauft und dem Bun­des­tag für 20 Jah­re kos­ten­los zur Ver­fü­gung ge­stellt. Des­halb darf er es jetzt hier kra­chen las­sen zu sei­nem Ge­burts­tag, ei­nem spe­zi­el­len oben­drein. Das Wun­der­kind der Hel­mut-Kohl-Ära, das mit 16 Jah­ren sei­ne ers­te Fir­ma grün­de­te und zu­letzt als Come­back-Kid für Stau­nen sorg­te, wird an die­sem Tag 40.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2016.