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Die Trümmer­männer

Deutsche Bank Das Toppersonal ist auf der Flucht, die Strategie ein lauwarmes Allerlei: Unter Aufsichtsratschef Paul Achleitner und seinem CEO John Cryan schrumpft der Konzern auf Mittelmaß. Schon geht der Brite auf Abstand zu seinem Aufpasser.

Düs­te­re Zu­kunft Ein­fluss­rei­che Groß­ak­tio­nä­re wol­len Auf­sichts­rats­chef Paul Ach­leit­ner spä­tes­tens 2017 ab­lö­sen

Zwei Tage noch bis Ni­ko­laus, die präch­tig ge­schmück­ten Lu­xus­bou­ti­quen an Mün­chens Ma­xi­mi­li­an­stra­ße ver­hei­ßen weih­nacht­li­che Vor­freu­de. Gro­ße Er­war­tun­gen herr­schen auch bei den 200 Top­kun­den der Deut­schen Bank aus Bay­ern und Ba­den-Würt­tem­berg, die im „Ho­tel Vier Jah­res­zei­ten“ lang­sam un­ge­dul­dig wer­den wie Kin­der kurz vor der Be­sche­rung. John Cryan (55), der neue Chef ih­rer al­ten Ver­trau­ens­bank, soll ih­nen sa­gen, wie er wie­der Glanz ver­brei­ten will.

Sein Na­mens­schild steht am Platz. Al­lein: Er selbst fehlt.

Und er kommt auch nicht, als die Ver­an­stal­tung um 14 Uhr schon be­gon­nen hat, zu der sich Grö­ßen wie Adi­das-CEO Her­bert Hai­ner (61), Bur­da-Chef Paul-Bern­hard Kal­len (59) und Un­ter­neh­mer Ro­bert Schuler-Voith (62) an­ge­sagt ha­ben. In der un­be­hag­li­chen Stil­le schnappt sich schließ­lich ein an­de­rer die Fo­li­en: Jür­gen Fit­schen (67), der Co-CEO, muss den Aus­put­zer ge­ben, eine Er­klä­rung für das Fern­blei­ben des neu­en Pos­ter­boys der Deut­schen Bank kann er nicht lie­fern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2016.