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Die Rückkehr des Geldhahns

Dieter Hahn Der ehemalige Kirch-Vertraute bietet für die Bundesliga-Rechte – dank Deutscher Bank.

Ganz der Alte Die­ter Hahns neu­es Ge­schäfts­mo­dell äh­nelt ver­blüf­fend dem frü­he­ren

Er ist der un­si­che­re Kan­di­dat, das En­fant ter­ri­b­le, ein Mann von de­li­ka­tem Ruf. Die­ter Hahn (54), Ex-Vize des Kirch-Im­pe­ri­ums, Deut­sche-Bank-Be­zwin­ger und Meis­ter der stil­len wie der lau­ten Wie­der­kehr, will sein Come­back auf die Büh­ne krö­nen und die Auk­ti­on der TV-Rech­te für die Bun­des­li­ga auf­mi­schen. Seit Mo­na­ten be­rei­tet sich Hahn dar­auf vor, wie Ver­trau­te be­rich­ten. „Sei­ne Am­bi­tio­nen sind grö­ßer denn je“, heißt es.

Hahn und die von ihm maß­geb­lich kon­trol­lier­te Me­di­en­fir­ma Con­stan­tin so­wie de­ren Sport­fern­seh­toch­ter Sport 1 sind in dem Mil­li­ar­den­po­ker für jede Über­ra­schung gut. Nie­mand hat eine bes­se­re Aus­gangs­po­si­ti­on, wenn die Deut­sche Fuß­ball Liga (DFL) bis An­fang Juni ent­schei­det, wer ab kom­men­dem Jahr ne­ben Sky die Spie­le zei­gen darf.

Hahn hat sich nach der Kirch-Plei­te vor bald 15 Jah­ren nicht nur mit Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung be­schäf­tigt. Vor zwei Jah­ren be­en­de­te er nach lan­gen, schmut­zi­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen und fi­nan­zi­el­len Op­fern das Ka­pi­tel Deut­sche Bank – so tri­um­phal wie lu­kra­tiv. Zu­gleich misch­te der Ma­na­ger von Be­ginn an bei der Neu­ord­nung der bör­sen­no­tier­ten Fir­men Con­stan­tin und High­light mit. Dort hat er den Groß­teil der As­sets ver­sam­melt, die nach der In­sol­venz im Zu­griff Kirchs ge­blie­ben wa­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2016.