NAMEN UND NACHRICHTEN

Angriff aus Amerika

Deutsche Bank US-Staranwalt Michael Hausfeld mischt mit bei Postbank-Klagen.

Dax-Schreck US-An­walt Mi­cha­el­H­aus­feld legt sich mit VW und der Deut­schen Bank an

Gern be­tont Deut­sche-Bank-CEOJohn Cryan (55), dass in Sa­chen Rechts­strei­tig­kei­ten das Gröbs­te vor­über sei – wo­mög­lich eine Fehl­ein­schät­zung. Denn in ei­nen Fall, der bis­her eher im Stil­len aus­ge­tra­gen wird, kommt neu­er Schwung: Es geht um den Kauf der Post­bank 2008, durch den sich Alt­ak­tio­nä­re des Bon­ner In­sti­tuts über­vor­teilt füh­len.

Ver­tre­ten wer­den sie vom Ber­li­ner An­walt Wolf­gang Schirp (51). Der hat für sei­ne vor dem Köl­ner Land­ge­richt an­hän­gi­ge Kla­ge jetzt ei­nen pro­mi­nen­ten Mit­strei­ter: Mi­cha­el Haus­feld (70), den US-Star­an­walt, der der­zeit Scha­dens­er­satz­an­sprü­che eu­ro­päi­scher VW-Kun­den we­gen des Ein­sat­zes von Be­trugs­soft­ware sam­melt.

Schirp und Haus­feld wol­len bald all jene Post­bank-Ak­tio­nä­re an­spre­chen, die auf Nach­schlag von der Deut­schen Bank hof­fen. Die hat­te zu­nächst nur 29 Pro­zent der Post­bank-Ak­ti­en für je 57,25 Euro er­wor­ben, aber nach An­sicht der An­wäl­te trotz­dem um­ge­hend die Macht an sich ge­ris­sen.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2016.