Unternehmen

Der Gott der kleinen Dinge

Commerzbank Der neue CEO Martin Zielke verwandelt das Frankfurter Geldhaus in eine bessere Sparkasse. So ist sein Plan.

Klein­for­ma­tig Als „na­tio­na­ler Cham­pi­on“ soll­te die Com­merz­bank die Welt er­obern. Heu­te wer­kelt das von Mar­tin Ziel­ke ge­führ­te In­sti­tut eher auf Schre­ber­gar­ten­ni­veau.

Im Fe­bru­ar, drau­ßen war es kalt und glatt, rutsch­te Com­merz­bank-Chef Mar­tin Ziel­ke (53) auf dem Weg zu ei­nem Kli­en­ten aus und schlug hin; ein ste­chen­der Schmerz fuhr ihm in die Schul­ter und zwang ihn zu­rück in den Dienst­wa­gen.

Dort an­ge­kom­men, ver­dop­pel­te sich sein Mal­heur: Die ge­bro­che­ne Schul­ter ku­gel­te aus. Die Pein nahm über­hand, den Kun­den­be­such muss­te Ziel­ke ab­sa­gen.

Eine län­ge­re Pau­se hat Ziel­ke we­gen des Ar­beits­un­falls den­noch nicht ein­ge­legt. Der Mann hat schließ­lich Neh­mer­qua­li­tä­ten. Das muss er auch, denn an­ders lie­ße sich sein Job wohl kaum aus­hal­ten: Sein Vor­gän­ger Mar­tin Bles­sing (52) hat ihm ein Him­mel­fahrts­kom­man­do ver­erbt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2016.