WAS MACHT EIGENTLICH ...

Helmut Merkel?

Der ehemalige Karstadt-Chef lebt seit zehn Jahren in Hongkong und kann das Handeln nicht lassen.

Der Blick aus sei­nem Büro in der 32. Eta­ge des Oce­an Cen­ters ist spek­ta­ku­lär: Je­der Be­su­cher ist hin­ge­ris­sen von der welt­be­rühm­ten Sky­line Hong­kongs. Doch Hel­mut Mer­kel (67) sitzt mit dem Rü­cken zum Fens­ter, er blickt statt­des­sen auf ei­nen Tisch­fuß­ball, ei­nen Berg von Kof­fern und Ta­schen so­wie ein Re­gal voll deut­scher Wein- und Saft­fla­schen.

Die­se und noch ein paar an­de­re deut­sche Pro­duk­te ver­kau­fen er und sein Sohn Pa­trick (39) an Chi­ne­sen. Da­für ha­ben die bei­den Mer­kels – schon kurz vor Hel­muts Aus­schei­den bei Kar­stadt – die Eu­ra­sia Glo­bal Con­cept in Hong­kong ge­grün­det. Sie will vor al­lem deut­schen Mit­tel­ständ­lern aus der Kon­sum­gü­ter­bran­che hel­fen, den chi­ne­si­schen Markt zu er­obern.

Ein­mal Händ­ler, im­mer Händ­ler. 32 Mit­ar­bei­ter be­schäf­tigt der ehe­ma­li­ge Wa­ren­haus­ma­na­ger Mer­kel heu­te in Fern­ost. Und ver­eint da­mit sei­ne bei­den Lei­den­schaf­ten, die für Asi­en und die für den Han­del, auf ge­ra­de­zu idea­le Wei­se. Sein Fai­ble für Asi­en hat er ent­deckt, als er noch für Deich­mann ar­bei­te­te. Für den Schuh­fi­lia­lis­ten war er be­reits in den 90er Jah­ren vor al­lem in Chi­na un­ter­wegs.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2016.