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Fußball Bundesligamanager brauchen Volker Struth wie die Luft zum Atmen und zahlen teuer dafür. Jetzt will der Spielerberater seine skandalreiche Branche reformieren – Porträt eines Mannes auf heikler Mission.

Hier geh­t's lang Spie­ler­be­ra­ter Vol­ker Struth gibt in vie­len Bun­des­li­ga­sta­di­en die Rich­tung vor. Hier steht er in der Are­na des 1. FC Köln.

An ei­nem Frei­tag Mit­te No­vem­ber macht Vol­ker Struth (50) ei­nen Be­such bei sei­nem äl­tes­ten Kun­den. Der hat sich in der Nähe von Köln ein neu­es Haus ge­kauft, und sein Nach­wuchs ist auch erst we­ni­ge Wo­chen alt.

Am nächs­ten Tag, es läuft die 91. Spiel­mi­nu­te im Der­by zwi­schen Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach und dem 1. FC Köln, jagt Struths Kun­de den Ball aus 33 Me­tern ins Tor. Köln siegt 2:1, die FC-Fans tau­fen den Tor­schüt­zen Mar­cel Ris­se „Fuß­ball­gott“.

Struth ist zwar auch Köl­ner und FC-Fan. Aber für den Spie­ler­be­ra­ter be­deu­tet der Kunst­schuss vor al­lem, dass die an­ste­hen­den Ver­hand­lun­gen mit FC-Sport­di­rek­tor Jörg Schmadt­ke um Ris­ses nächs­ten Ver­trag leich­ter ge­wor­den sind.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2017.