Unternehmen

Little Big Blue

IBM Seit Jahren schrumpft der Umsatz der US-Tech-Ikone. Bringt Superhirn Watson jetzt nicht die Wende, muss CEO Virginia Rometty wohl gehen.

Stör­zei­chen IBM-Che­fin Gin­ni Ro­met­ty fin­det kein Wachs­tums­mit­tel

Für Vir­gi­nia Ma­rie Ro­met­ty (59), ge­nannt Gin­ni, ist die Be­herr­schung der Welt nur noch eine Fra­ge der Zeit. Ihre Com­pu­ter­tech­no­lo­gie wer­de in fünf Jah­ren „jede Ent­schei­dung“ auf die­sem Pla­ne­ten be­ein­flus­sen, ver­kün­de­te die Vor­stands­vor­sit­zen­de von IBM Ende Ok­to­ber auf ih­rer Haus­mes­se in Las Ve­gas.

Die Auf­ga­be für IBMs Su­per­hirn Wat­son ist klar, es habe „die größ­ten Pro­ble­me der Welt zu lö­sen“. In we­ni­gen Jah­ren sol­le die­ser Markt, Co­gni­ti­ve Com­pu­ting ge­nannt, sa­gen­haf­te zwei Bil­lio­nen Dol­lar groß sein. Schon 2017 wür­den mehr als eine Mil­li­ar­de Men­schen die haus­ei­ge­ne „Moonshot“-Tech­no­lo­gie nut­zen, sag­te Ro­met­ty.

Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) lau­tet das Zau­ber­wort der Stun­de. Ein Te­chie aus dem Si­li­con Val­ley hät­te mit ei­nem sol­chen Pitch durch­aus Chan­cen auf eine le­bens­er­hal­ten­de Wag­nis­ka­pi­tal­sprit­ze. Doch IBM ist nun mal kei­ne Neu­grün­dung mehr – auch wenn Ro­met­ty ihr Big Blue gern als „105 Jah­re al­tes Start-up“ be­zeich­net. Denn dem Groß­kon­zern man­gelt es am wich­tigs­ten Kri­te­ri­um die­ser Fir­men­gat­tung – der Dy­na­mik.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2017.