Unternehmen

Erivan und die Detektive

Affäre Für Karl-Erivan Haub, Miteigentümer und Chef von Tengelmann, scheint Kontrolle alles. Über Jahre hinweg hat er seine Umgebung ausspähen lassen – seinen früheren Leibwächter, Geschäftspartner, Ex-Angestellte, seine Nachbarn in Köln und sogar seinen Bruder Georg.

Die De­tek­ti­ve der Han­no­ve­ra­ner Se­cu­ri­ty-Fir­ma Ada­to muss­ten ih­ren Dienst rund um die Uhr ver­rich­ten. Im­mer­hin hat­te ihr Ein­satz­ort fast Ur­laub­s­cha­rak­ter: Sie lo­gier­ten in ei­ner hüb­schen Pen­si­on in ei­nem klei­nen Ort in Bay­ern. Die­se liegt in Sicht­wei­te des Hau­ses, das Ge­org Haub (54) mit sei­ner Ehe­frau be­wohn­te.

Zwei bis drei wei­te­re Be­ob­ach­tungs­teams war­te­ten in Au­tos. Sie nah­men die Ver­fol­gung auf, so­bald der Be­we­gungs­mel­der an­zeig­te, dass eine der bei­den Per­so­nen die Woh­nung ver­ließ.

Die Ob­ser­va­ti­on schien kein Ende zu neh­men. Jahr um Jahr ver­ging. In der Zeit von 2012 bis 2015 do­ku­men­tier­ten die Spio­ne den Ta­ges­ab­lauf des Paa­res, iden­ti­fi­zier­ten sei­ne Kon­takt­per­so­nen und ver­such­ten sich ein mög­lichst um­fas­sen­des Bild da­von zu ver­schaf­fen, wel­che Ge­schäf­te das Duo be­trieb.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2017.