NAMEN UND NACHRICHTEN

Bedingt einsatz­bereit

DEUTSCHE BANK Investoren zweifeln nicht nur an CEO Cryan, sondern auch an seinen Kronprinzen.

Die Rol­le des grund­ehr­li­chen Deutsch­ban­kers mit Nähe zu Land und Leu­ten be­herrschtChris­ti­an Sewing (47) wie kaum ein Top­ma­na­ger des Kon­zerns. Mit­te Sep­tem­ber gab der Pri­vat- und Fir­men­kun­den­vor­stand, Typ auf­rech­ter West­fa­le, vor 100 aus­ge­wähl­ten Kun­den der Bank in der Haupt­ver­wal­tung zu Köln eine Vor­stel­lung, mit An­lei­hen volks­na­her Poe­sie.

„Im Sturm“, so Sewing mit Blick auf die tur­bu­len­te Ver­gan­gen­heit der Bank, „be­kom­men Bäu­me tie­fe Wur­zeln.“ Das Pu­bli­kum, dar­un­ter schwer­rei­che Un­ter­neh­mer wie die Me­tall­wa­ren­sip­pe Prym und Lo­kal­grö­ßen wie Ak­ti­ons­künst­ler HA Schult (78), ap­plau­dier­te zö­gernd ob der Kun­de von sei­ner an­geb­lich wie­der­er­stark­ten Haus­bank.

Bei be­tont bo­den­stän­di­gem Fin­ger­food (Knack­wurst in Blät­ter­teig) plau­der­te Sewing an­schlie­ßend übers Schnee­schip­pen und den mau­en Ak­ti­en­kurs. Schließ­lich muss er auf sei­ner bun­des­wei­ten Good­will­tour bei der hei­mi­schen Kernk­li­en­tel die Lü­cke fül­len, die der Ab­gang von Ex-Vor­stands­chef Jür­gen Fit­schen (69) ge­ris­sen hat. Wo Sewing hin­kommt, da men­schelt es.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.