NAMEN UND NACHRICHTEN

Signalstörung

DEUTSCHE BAHN CEO Lutz braucht Verstärkung, doch sein Chefaufseher steckt auf der Strecke fest.

SO­LOKÜNST­LER CEO Lutz war­tet auf sein Team

Das Jahr hielt schon ei­ni­ge Tief­schlä­ge für Utz-Hell­muth Felcht (70) pa­rat, den Chef­auf­se­her der Deut­schen Bahn (DB). Am 30. Ja­nu­ar kam es in der Sit­zung sei­nes Gre­mi­ums zum Eklat – Kon­zern­len­ker Rü­di­ger Gru­be (66) schmiss hin. Das Tref­fen am 20. Juli platz­te am Vor­abend; zahl­rei­che Räte, die be­reits nach Ber­lin ge­kom­men wa­ren, muss­ten un­ver­rich­te­ter Din­ge ab­rei­sen. Und jetzt naht der 19. Ok­to­ber.

An je­nem omi­nö­sen Don­ners­tag will Felcht über die Büh­ne brin­gen, was im Juli miss­lang: die Be­stel­lung neu­er Vor­stän­de. Doch der Ver­such könn­te er­neut schei­tern. Denn die Be­für­wor­ter und die Geg­ner der Kan­di­da­ten lie­gen über Kreuz, und Felcht fin­det bis­her kein Mit­tel, den Kon­flikt zu be­en­den. Da­mit droht im Ok­to­ber die ul­ti­ma­ti­ve Bla­ma­ge – und Bahn-Chef Ri­chard Lutz (53) ein lan­ges War­ten auf Ver­stär­kung.

Gleich drei Vor­stands­pos­ten sind zu ver­ge­ben: Gü­ter­ver­kehr samt Lo­gis­tik, Di­gi­ta­li­sie­rung plus Tech­nik so­wie das Per­so­nal­res­sort. Das Kan­di­da­tent­rio steht, aber an prak­tisch je­dem gibt es et­was aus­zu­set­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.