NAMEN UND NACHRICHTEN

Zu viel, zu teuer

ZF FRIEDRICHSHAFEN Warum Vorstandschef Stefan Sommer Wabco nicht kaufen durfte.

Stefan Som­mer (54) ist so et­was wie das Son­nen­kind der deut­schen Au­to­in­dus­trie. Was der Chef des Zu­lie­fe­rers ZF Fried­richs­ha­fen an­packt, ge­lingt. 2015 die Über­nah­me des US-Kon­kur­ren­ten TRW für 9,5 Mil­li­ar­den Euro: ein vol­ler Er­folg. 2016 war das bes­te Jahr der Fir­men­ge­schich­te, ZF zählt zu den Top fünf der Bran­che. Som­mer gilt längst als Kan­di­dat für hö­he­re Auf­ga­ben, etwa bei Volks­wa­gen.

So ei­ner lässt sich un­gern in sei­nem Vor­wärts­drang zü­geln. Und das tat er auch kund in ei­nem In­ter­view der „Schwä­bi­schen Zei­tung“. Dort for­der­te Som­mer die „Frei­heit zu tun, was not­wen­dig ist“ und klag­te über die brem­sen­den Kräf­te in Fried­richs­ha­fen.

Al­len am Bo­den­see war klar, wen er mein­te: An­dre­as Brand (53), Ober­bür­ger­meis­ter von Fried­richs­ha­fen und Vor­sit­zen­der der Zep­pe­lin-Stif­tung, der 93,8 Pro­zent der ZF-An­tei­le ge­hö­ren. Zau­dern­der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker stoppt weit­sich­ti­gen Kon­zern­len­ker, so die Bot­schaft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.