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KAUFHOF Warenhaus-Chef Link sucht einen Nachfolger. Mutter HBC kämpft ums Überleben.

LEE­RE KAS­SEN Kauf­hof-Chef Wolf­gang Link

Nicht ein­mal fünf Mo­na­te im Amt, hat Kauf­hof-Chef Wolf­gang Link (50) schon mehr Tief­punk­te durch­lit­ten als man­cher Top­ma­na­ger in sei­ner ge­sam­ten Kar­rie­re. Im­mer schlech­te­re Zah­len, Miss­trau­ens­vo­ten von Lie­fe­ran­ten und Kre­dit­ver­si­che­rern – zu­dem eine Kon­zern­mut­ter, die mehr Be­las­tung als Stüt­ze ist: Das ka­na­di­sche Wa­ren­haus­un­ter­neh­men Hud­son's Bay Com­pa­ny (HBC) lie­fert Quar­tal um Quar­tal grau­sa­me­re Er­geb­nis­se ab; Kre­dit­ge­ber sind alar­miert.

Kein Wun­der, dass Link ei­nen Nach­fol­ger sucht: Er will den Job bei Ga­le­ria Kauf­hof ab­ge­ben und sich auf die Rol­le als HBC-Eu­ro­pa-Chef be­schrän­ken. Seit dem Rück­zug von Oli­vier Van den Bos­sche (42) Ende April hat er bei­de Pos­ten inne.

Die Re­kru­tie­rung wird nicht leicht. In der Köl­ner Zen­tra­le herr­schen Cha­os und schlech­te Stim­mung. Falls es Link trotz al­le­dem ge­lingt, sich ope­ra­tiv bei Kauf­hof ent­behr­lich zu ma­chen, könn­te er die Po­si­ti­on des Auf­sichts­rats­chefs über­neh­men. Die ist seit dem Rück­tritt des zwei Jah­re lang in Köln irr­lich­tern­den HBC-Ma­na­gers Don Wa­tros (53) va­kant.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.