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Der Finanzin­vestor rät

METRO Dem Händler fehlt die Perspektive. CEO Olaf Koch sondiert Ausbruchsszenarien.

BÖRSEN­SCHRECK Me­tro-Chef und Deal-Lieb­ha­ber Olaf Koch

Dem Reiz kom­ple­xer Deals ist Olaf Koch (47) zu­ge­tan, seit er vor ei­ni­gen Jah­ren bei der Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Per­mi­ra in lei­ten­der Funk­ti­on wirk­te. Auch in sei­ner heu­ti­gen Po­si­ti­on als CEO der Me­tro AG hat er mehr­fach be­wie­sen, dass er Fi­nanz­trans­ak­tio­nen zu ent­wer­fen, pla­nen und exe­ku­tie­ren ver­mag, zu­letzt mit der Ab­spal­tung von Me­dia-Sa­turn – jetzt: Ce­cono­my.

Nun sitzt Koch auf dem ver­blie­be­nen Kon­zern­rest – dem welt­wei­ten Cash-&-Car­ry-Ge­schäft un­ter dem La­bel Me­tro und der auf Deutsch­land zu­recht­ge­stutz­ten SB-Wa­ren­haus­ket­te Real. Und fragt sich pflicht­ge­mäß, wie es da­mit wei­ter­ge­hen soll. Bei­de Spar­ten ha­ben enor­me Pro­ble­me, ent­spre­chend er­schöpft schleppt sich seit der Auf­spal­tung der Bör­sen­kurs der Rumpf-Me­tro durch den Ka­pi­tal­markt. Den In­ves­to­ren scheint die Per­spek­ti­ve zu feh­len, was sich mit dem Kon­strukt noch Wert­hal­ti­ges an­stel­len lie­ße.

Das Groß­han­dels­ge­schäft darbt vor al­lem in Deutsch­land und West­eu­ro­pa. Real ist we­gen schlech­ter Stand­or­te und zahl­rei­cher Kos­ten­nach­tei­le kaum sa­nier­bar, Me­tro schrieb den Wert der Toch­ter vor gut zwei Jah­ren um fast eine hal­be Mil­li­ar­de Euro ab. Ste­phan Gem­kow (57), An­füh­rer des Me­tro-Haupt­ak­tio­närs Ha­ni­el (22,5 Pro­zent), muss ob der Leb­lo­sig­keit ganz nie­der­ge­schla­gen sein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.