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„WER DIE BRANCHE WECHSELT, WIRD DEMÜTIG“

ADIDAS Ein Jahr nach seinem Amtsantritt bei Adidas sagt Kasper Rorsted (55), er sei Deutschlands glücklichster CEO. Der Topmanager über die Freiheiten eines Außenseiters, die Schwächen seines Sportartiklers und unangebrachte Opernbesuche.

MUL­TI­TA­LENT Kas­per Ror­steds Kar­rie­re be­gann in der IT-In­dus­trie bei Ora­cle, Com­paq und Hew­lett- Pa­ckard. In acht Jah­ren als Chef von Hen­kel trimm­te er den Kon­sum­gü­ter­rie­sen auf Pro­fi­ta­bi­li­tät und ver­drei­fach­te den Ak­ti­en­kurs. Ver­gan­ge­nes Jahr heu­er­te der Däne bei Adi­das an.

Die Vor­stands­eta­ge von Adi­das in Her­zo­ge­nau­rach hat Kas­per Ror­sted um­bau­en las­sen: Wo einst Wän­de Bli­cke ab­wehr­ten, sind nun Glas­schei­ben ein­ge­setzt – auch im Chef­bü­ro. Zu se­hen gib­t's dort drei Schuh­mo­del­le, ei­nen pa­pier­frei­en Schreib­tisch und ei­nen tie­fen­ent­spann­ten CEO.

MM Herr Ror­sted, vie­le Head­hun­ter su­chen zur­zeit CEOs nach Ih­rem Vor­bild. War­um?

KAS­PER ROR­STED Das weiß ich nicht. Aber ich bin wahr­schein­lich im Mo­ment Deutsch­lands glück­lichs­ter CEO. Mein Job bei Adi­das ist pure Lei­den­schaft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2017.